soli

Stellungnahme zum Angriff vom 24.12.2011

Schon seit Jahren kommt es in Hamburg und anderen Städten zu gewalttätigen, innerlinken Übergriffen, bei denen es auf verschiedenen Ebenen um Kritik am Antisemitismus und das Verhältnis zum Staat Israel geht. Klar sollte sein, dass weder die Anwendung von Gewalt zur vermeintlichen Lösung inhaltlicher Konflikte, noch Antisemitismus, egal welcher Couleur, in einer sich als emanzipatorisch verstehenden Bewegung Platz haben. Dennoch hat beides auch innerhalb der radikalen Linken traurige Tradition.

Ein jüngster Angriff ereignete sich am 24.12.2011 von 8 Menschen aus dem Umfeld der Roten Szene Hamburg (RSH) auf drei, als „antideutsch“ gelabelte Personen.¹ Wir unterstützen die Positionierung der Roten Flora zu diesem Vorfall, sowie seinen Vor- und Nachspielen, solidarisieren uns mit den Betroffenen und lehnen in der Konsequenz eine Zusammenarbeit mit RSH, SoL und TAN/Assoziation Dämmerung entschieden ab.²

Gewalt- und Herrschaftsverhältnisse bekämpfen – auch innerlinke!

Kampagne für ein AZ Altona
http://az4altona.blogsport.de

1 Zu einer Dokumentation des Übergriffs aus Sicht der Betroffenen sei auf den Text „Alle Jahre Wieder“ verwiesen: http://allejahrewieder.blogsport.de/
2 Positionspapier der Kampagne „Flora bleibt unverträglich!“ und des Plenums der Roten Flora zu (innerlinker) Gewalt und dem 24.12.: http://florableibt.blogsport.de/material/texte/fuer-einen-solidarischen-und-respektvollen-umgang-in-linken-strukturen/

IvI bleibt!!

Das Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI) wurde 2003 am Campus der Frankfurter Goethe-Universität besetzt und wird seitdem von einer „Vielzahl an Gruppen und Initiativen […] für Konzerte und Ausstellungen, Lesekreise und Vorträge, Kongresse und Parties“ genutzt. Wie seit Ende Februar bekannt ist, steht die Universitätsleitung bereits seit längerer Zeit in Verhandlungen über den Verkauf der Institutsräume. Der Verkauf wurde weitgehend unter Ausschluss der (universitären) Öffentlichkeit abgewickelt, Mitarbeiter_innen und Nutzer_innen des IvI erfuhren erst aufgrund einer Anfrage des AStAs davon. Laut Presse soll das Gebäude im Sommer in den Besitz der Franconofurt AG übergehen.

Dass ein Verkauf das Ende des IvI bedeutet ist allen Beteiligten klar, auch die unzulänglichen Ausweichangebote der Universitätsleitung würden das Institut in seiner jetzigen Form nicht erhalten. Angesichts der erbärmlichen Lage des akademischen Forschungs- und Lehrbetriebs im Allgemeinen und der ohnehin höchst marginalen Möglichkeit kritischer Bildung, halten wir Orte der studentischen Selbstverwaltung aber für unbedingt notwendig um dem Elend im Student_innenmileu wenigstens ein bisschen kritisches Denken entgegenzusetzen. Den Anspruch des IvI, auch für Menschen außerhalb der Universität offen zu sein, unabhängig von deren „Status und soziale[r] Herkunft“, können wir nur voll und ganz unterstützen.
Schluss mit dem Abbau selbstverwalteter Strukturen! IvI bleibt!

Kampagne für ein AZ Altona
az4altona.blogsport.de

Website des IvI: http://ivi.copyriot.com
Solidaritätsblog: https://weloveivi.wordpress.com/

17.12. – Aktionstag Access Hamburg

Ihr alle seid am Access Hamburg – Aktionstag(17.12.) herzlich zu unserer Weihnachtsfeier im Exil eingeladen. Ihr findet uns von 15.00 bis 17.30 auf dem Alma-Wartenburg-Platz in Ottensen.

Hier der komplette Aufruf:

17. Dezember 2011 Auf los geht‘s los… Access Hamburg
Aktionstag gegen kapitalistische Stadtentwicklung mit Kundgebungen gegen Vertreibungspolitik und Topfschlagen gegen steigende Mieten!

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AZ Altona ♥ ZOMIA

Das AZ Altona erklärt sich solidarisch mit dem Wagenplatz ZOMIA.

Gegen die Kriminalisierung von Besetzungen! Für mehr Wagenplätze!

AZ Altona kommt, ZOMIA bleibt!

Kommt alle zur großen Demo am 05.11, 15h, Millerntorplatz / Südkurvenvorplatz!
Wir werden dabei sein!

Und am 12.11. , 20h, sehen wir uns im Cafe Knallhart beim Cocktailtrinken und Tombolaspielen.

Solierklärung der AG-Mieten

Solidaritätserklärung mit dem Autonomen Zentrum Altona

Am 23. April 2011 wurde das ehemalige, seit Jahren leerstehende Finanzamt in Hamburg-Altona von Aktivist_innen besetzt.

Mit dieser Aktion sollte auf die Ungeheuerlichkeit hingewiesen werden, dass ein solches öffentliches Gebäude ungenutzt bleibt und der Stadt als Spekulationsobjekt dienen soll. Das Gebäude sollte einer Verwendung als selbstverwaltetes Stadtteilzentrum Altona zugeführt werden.

Dies wurde von Politiker_innen, die nach der Wahl ihr Gedächtnis verloren haben mithilfe der Polizei vereitelt. Diese ist wenig zimperlich vorgegangen und hat auch unliebsame Presse ausgeschlossen. Es gab nur Hofberichterstattung vor Ort.

Die AG-Mieten verurteilt die Kriminalisierung der Besetzer_innen durch die Stadt und deren Diskreditierung durch einige Lokalpolitiker_innen. Das ist peinlich und unverschämt.

Das autonome Zentrum Altona ist ein wichtiger Kontrapunkt zu der Verwertungspolitik, die Altona und seine Bürger_innen in rasender Geschwindigkeit und meistens ungefragt überrollt.

Wir brauchen hier kein „Community Center“ mit Firmen aus der „Kreativwirtschaft“ und einigen sozialen Trägern als Feigenblättchen.

Wir wollen das Wort Wirtschaft auch nicht mehr hören, weil uns mittlerweile aus Erfahrung schlecht davon wird. Wir wollen ein selbstverwaltetes Zentrum in dem Gebäude, bei dem niemand von offizieller Seite reinredet, wie es zu verwerten und zu verwalten ist.

Gebt endlich den Menschen zurück, was ihnen gehört und hört auf uns auszuschließen von der Nutzung öffentlicher Dinge indem ihr sie privatisiert oder verkommen lasst. Es reicht.

Wir erklären hiermit unsere uneingeschränkte Zustimmung zu den Anliegen der Besetzer_innen vom Autonomen Zentrum Altona.

AG-Mieten im „Netzwerk Recht auf Stadt“

Solidarität ist eine Waffe!

Zur AG-Mieten Homepage

Centro loves AZA: Soli-Erklärung vom Centro Sociale

In der Presse wurde in letzter Zeit des Öfteren versucht, die Kampagne für ein Autonomes Zentrum Altona zu diskreditieren. Besonders Mark Classen tut sich hier hervor, indem er immer wieder behauptet, die Kampagne würde im Gegensatz zu anderen Projekten aus dem Recht auf Stadt Netzwerk nur stören wollen und hätte keine „gesellschaftliche Wirkung“. In Gegensatz hierzu stellt er explizit das Centro Sociale und das Frappant.

Nachzulesen sind Classens geistreiche Anmerkungen zum AZ Altona in einem Taz Artikel vom 14.10.2011:
https://www.taz.de/Nutzungskonzept-fuer-ehemalige-Behoerde/!79992/

Nun folgte prompt eine Soli-Erklärung mit dem AZ Altona seitens des Centro Sociale:

Centro loves AZA
In der Nacht vom 23. Oktober haben Aktivist_innen ein ehemaliges Finanzamt in Hamburg scheinbesetzt, um den Forderungen nach einem Autonomen Zentrum Altona (AZA) erneuten Nachdruck zu verleihen. Wer nun meint, wie der SPD Bezirksabgeordnete Marc Claasen, dem AZA mit Verweis auf das Centro Sociale die “gesellschaftliche Relevanz” absprechen zu können*, ist auf dem Holzweg. Das Centro Sociale unterstützt die Forderungen nach mehr selbstverwalteten Orten in der Stadt, die Raum bieten für autonomes Leben, Denken, Handeln. Unbequem sein muss sein. Wir sind solidarisch verbunden mit den Altonaer Aktivist_innen und senden heiße Unterstützungsgrüße in die Nachbarschaft. Wir freuen uns auf das AZA to come und können es kaum erwarten. Gerne kommen wir zur Einweihungsparty 2011 und bringen einen Kicker mit! solidarische Grüße: das Centro!
http://centrosociale.breitaufgestellt.de/

Wir lassen uns nicht spalten!
Für ein Recht auf Stadt!
Für ein Autonomes Zentrum Altona!

Scheinbesetzung

Das es immer mehr Unterstützer_innen für ein Autonomes Zentrum in Altona und andere selbstverwaltete Projekte in Hamburg und der Welt gibt konnte mensch heute deutlich an der Fassade eines Gebäudes an der Ecke Durchschnitt / An der Verbindungsbahn lesen. Auch dieses ehemalige Finanzamt steht laut Leerstandsmelder seit über fünf Jahren leer.

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Danke an die netten Unterstützer_innen!
Der Kampf geht weiter!

Soli – Vokü

Am Donnerstag den 13. Oktober findet ab 20h in der HafenVokü ein Soli Abend statt. Eure Gaumen werden mit einem veganem 4-​Gänge-​Menü verwöhnt werden, welches Ihr mit einem Soli-​Sekt abrunden könnt.

Der Erlös kommt der Kampagne für ein „Autonomes Stadtteilzen­trum in Altona“ zugute.

Hier die ersten Gerüchte der Menüfolge:

1. Salat
2. Vorsuppe
3. Pakoras an Jasmin/Granatapfelreis mit „Joghurt“-Minz Sauce
4. Frittiertes Eis

Kommt alle vorbei!

Flyer zum ausdrucken und verteilen

>>Right to the City: Solidarity Note to Kukutza<<

Solidarity Note against the eviction from HH
26. September 2011

Get the fuck out of Kukutza!
Solidarity Note against the eviction/from Hamburg Right to the City
Network

We, the undersigned groups and initiatives from the Hamburg Right to
the City Network, are disgusted and outraged about the eviction of the
bask cultural centre Kukutza in Bilbao. The eviction has to be stopped
right now, the buildings have to be returned to the people! Get the
fuck out there!

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>>Recht auf Stadt: Gemeinsame Soli-Erklärung für Kukutza<<

---------- Solidarität mit Kukutza! ----------

Mit Wut und Entsetzen müssen wir mit ansehen, wie das Stadtteilzentrum
Kukutza III in Bilbo/Baskenland (spanisch Bilbao) am Morgen des
21.09.2011 geräumt wurde.

Hierbei wird uns ein leider allzu häufiges Bild geboten:
Gepanzerte Einheiten mit schwerem Gerät setzen unverhältnismässig brutal
politische und wirtschaftliche Interessen durch.
Hintergrund für die Durchführung des Räumungsbeschluss, sowie des
geplanten Abrisses ist „the same old gentrification -story“. Der
„Eigentümer“, Cabisa Construcciones, eine Baufirma, will die ehemalige
Fabrik abreißen, um an ihrer Stelle neue Wohnungen zu bauen.
Absurd, denn in Rekalde, wo sich Kukutza befindet, einem populären
Stadtviertel am Rande Bilbos, stehen bereits ca. 2000 Wohnungen leer.

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